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Kästchen mit 8 nachgebauten "Claude-Gläsern"

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Claude-Scherben

Um bei Ausfahrten durch die Landschaft diese im Sinne der zeitgenössischen Malerei zu goutieren, nutzten viele Ausflügler im 18. Jahrhundert das Claude-Glas, einen kleinen getönten Spiegel, um die vorbeiziehende Landschaft ausschnitthaft nach ästhetischen Gesichtspunkten zu rahmen und in einer Tönung im Stile der Malerei Claude Lorrains zu betrachten. Genutzt wurde das Glas wie ein Rückspiegel.

Im September nutze ich erstmals ein Set aus acht neu erstellten, konisch geformten Spiegeln in Rosalin-Färbung, um bei Spaziergängen und zusammen mit geladenem oder zufälligem Publikum Landschaften zu "rahmen". Jede/r Teilnehmer/in kann so für sich untersuchen, welche Landschaftsausschnitte auf sie/ihn besonders abbildungswürdig wirken und ihren/seinen Sehgewohnheiten auf die Schliche kommen.


Genutzt wurden die Claude-Scherben zunächst im Rühlauer Forst bei Schwarzenbek und dann beim Projekt { Die Nacht und das Flüstern }*, Kaskadenkondensator (Projektraum für aktuelle Kunst und Performance), September 2011.

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