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NT-Areal Basel, verbetten [2]

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verbetten [2]

Beet: Das Wort wird im Schriftdeutschen erst seit dem 17. Jh. formal von "Bett" unterschieden, mit dem es ursprünglich identisch war: mhd. bette, ahd. betti bedeutet sowohl “Liegestatt” wie “Feld- und Gartenbeet”. In oberd. Mundarten gilt ‘Bett’ bis heute für “Beet”. Auch niederl. bed und engl. bed vereinen beide Bedeutungen. Der Vergleich des aufgelockerten, erhöhten Landstückes mit einem Polsterlager war Anlaß zu der Bedeutungsübertragung.

aus: DUDEN, Herkunftswörterbuch

Das erhöhte Gelände des Erlenmattparks fällt zum ersten realisierten Wohnblock des NT-Areals hin ab und man gewinnt den Eindruck eines erhöht angelegten Beetes. Die verschiedenen Aufenthaltsbereiche des Parks sind zwischen den beiden entsprechenden Abteilungen der Stadtgärtnerei in Aktionsflächen für die kommunikative und sportliche Betätigung und naturbelassene Spontanvegetaion im Sinne eines Landschaftsschutzgebietes heiß umkämpft, wie wir bei einer ersten Begehung erfahren konnten. Im zweiten Teil der Aktion verbetten werden 50 Aufsteller mit bunten Aktenordnerrücken zu Beeten gruppiert. Das anwesende geladene wie das zufällige Publikum ist aufgerufen, Kommentare zur Landschaft aufzuschreiben und in die Rückenlaschen einzustecken. Aus der Aktion ergaben sich viele erhellende Gespräche über die Stadt Basel und den Druck, der von Investorenseite auf dem Stadtraum liegt ...


Die Aktionen / Installationen finden im Rahmen des Performance-Festivals
{ Die Nacht und das Flüstern }* im September 2011 in Basel statt.
Geladen haben der Kaskadenkondensator und KiöR e.V.


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