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Geldwäsche im "Hamburger Waschhaus"

Auszug aus dem Ankündigungstext von KiöR e.V.:

Das 1961 am Braußpark erbaute und 2007 außer Dienst gestellte Waschhaus ist Claudia Behling im Oktober / November 2009 Atelier auf Zeit. In ihrer Arbeit "work in progress", die sich über das gesamte Waschhaus ausbreitet, baut sie aus den Symbolen, Bildmotiven, und Formelementen, die uns beim Zahlungsverkehr begegnen, einen neuen Raum.

Geldscheine repräsentieren geleistete Arbeit. Die Geschichte der Arbeiten, für die ein Geldschein in seinem "Leben" getauscht wurde, ist ihm selbst nicht anzusehen.

Claudia Behling gibt den Symbolen und Bildmotiven der Geldscheine ihre ganz persönliche Geschichte, indem sie Arbeit aufwendet, mit den Bildmotiven der Euroscheine einen eigenen und persönlichen Raum nicht nur zu gestalten, sondern mit Lebenszeit zu füllen.

Eine Landkarte der Orte, an denen bevorzugt Geld gewaschen wird, also Geldscheine mutwillig der Geschichten beraubt werden, für die sie einst getauscht wurden, nutzt Claudia Behling für eine Fußbodenzeichnung. Der Besucher macht hier im Kleinen die direkte räumliche Erfahrung, dass eine Bewegung außerhalb dieser Karte des finanziellen Weltgeschehens für ihn kaum mehr möglich ist.

Gefördert von der Behörde für Kultur, Sport und Medien
Hier können Sie die Postkarte als PDF downloaden ...

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